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Cordoba (Córdoba) Reiseführer ~ Cordoba, Spanien

 
 

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Die Stadt Cordoba (318 030 Einw.) gehört zum Kulturerbe der Menschheit, weswegen sie ein unbedingt zu empfehlendes Reiseziel darstellt. Im 10. Jh. war sie Hauptstadt der westlichen islamischen Welt. Ihre Größe war so beträchtlich, dass sie sogar mit dem fernen Bagdad an Macht und Reichtum wetteiferte. In der Stadt am Ufer des Guadalquivir hebt sich vor allen anderen Gebäuden die Moschee-Kathedrale ab. Ihre mehr als tausend Säulen umschließen den ehemaligen arabischen Gebetsraum. Nach der christlichen Wiedereroberung (Reconquista) kam man auf die Idee, im Inneren der Moschee eine gotische Kathedrale zu bauen, die sich im Laufe der Zeit mit plateresken und barocken Stilelementen anreicherte. Die Moschee- Kathedrale fußt auf einem Rechteck von 23 000 m2 Ausdehnung, was sie zur drittgrößten Moschee der Welt macht. Der Hof der Orangenbäume, Patio de los Naranjos, mit seinen schönen Gärten ist Teil dieser zinnenbewehrten Anlage. Der Bischofspalast liegt genau gegenüber einem der Eingangstore der Moschee- Kathedrale. In dem Gebäude mit seinen weitläufigen Innenhöfen ist der Kongress- und Ausstellungspalast untergebracht. Zum Fluss hinunterblickend, neben dem römischen Tor Puerta del Puente, steht der Triumph des hl. Raphael, eines der populärsten Baudenkmäler unter der Bevölkerung Córdobas. Die Synagoge und das Stierkampfmuseum, der Zoco- Markt und die Kapelle San Bartomolé gehören zu einem Ensemble von Baudenkmälern, das sich in dem ehemaligen Judenviertel Judería erstreckt, dem schönsten der Stadt. Das Schloss Alcázar de los Reyes Cristianos wurde auf Geheiß Alfons XI. errichtet.

Die Anlage umschließt schöne und gepflegte Gärten mit Brunnen und Wasserrinnen. In den Sälen sind römische Mosaiken ausgestellt, die einen Eindruck geben von der Bedeutung der Stadt auch zu Zeiten jenes Reiches. Die Römische Brücke überquert den Guadalquivir. Auf der anderen Seite der Stadt steht der Turm Torre de Calahorra, wo Cordoba der Toleranz mit dem Museum der drei Kulturen (moslemische, jüdische und christliche K.) ein Denkmal gesetzt hat. Cordoba besitzt zahlreiche Herrenhäuser mit frischen und hellen Patios. Die Stadt hat aus der Dekoration dieser Innenhöfe eine Kunst gemacht, deren Ästhetik die lebhaft gefärbten Kacheln, Schmiedeeisen, Geranien- und Jasmintöpfe sowie Zitronen- und Orangenbäumchen verbindet.

Um die Plaza del Potro herum stehen wichtige Gebäude wie das Provinzialmuseum der Schönen Künste und das Museum Julio Romero de Torres. Gegenüber liegt die Herberge Posada del Potro, die als mit der Person Cervantes' verbundener Ort angesehen wird, weil sie im Don Quijote vorkommt. In der Nähe ist die Plaza de la Corredera, ein rechteckiger Platz mit Säulengängen, der früher als Stierkampfarena diente. Die gotischen Kirchen wie San Pablo sind in der Stadt reich vertreten sowie die ausgeprägt barocken Bauwerke wie der Palacio de la Merced, heute Sitz des Provinzialrates. Inmitten dieser Gebäude zeigt uns die Stadt die Plaza de los Dolores mit dem typischen Gepräge Córdobas, wo sich auch der Cristo de los Faroles befindet.
Cordoba hat breite Avenuen, in denen heutzutage das Leben der Stadt pulsiert. Besonders genannt seien die Victoria, Ronda de Tejares und Gran Capitán. In nur 8 km Entfernung liegt Medina Azahara, ein im 10. Jhdt. vom Kalifen Abderramán III. zu Ehren seiner Vorzugsgemahlin errichteter Palast. Er wurde zu Anfang des 14. Jh. von den Berbern zerstört. Seine einstige Größe lässt sich noch erahnen. Ein Wohngemach ist vollständig erhalten, in dem man einen Teil der Holzschnitzereien und der Deckenvertäfelung betrachten kann.

Cordoba
 
 
DAS TAL VALLE DE LOS PEDROCHES
Im Norden der Provinz Cordoba erstreckt sich die lange und breite Bergkette der Sierra Morena. Hier liegt das Valle de los Pedroches, eine von Viehweiden und Steineichen geprägte Gegend. Hier ist das iberische Schwein zu Hause. Inmitten von so viel Natur heben sich Ortschaften mit einer reichen Geschichte ab wie Hinojosa del Duque, das eine Kirche sein eigen nennt, San Juan Bautista, die wegen ihrer großen Abmessungen eine Kathedrale sein könnte. In Belalcázar erhebt sich eine mittelalterliche Burg, zu früheren Zeiten ein feudaler Spähposten. Santa Eufemia ist ein Städtchen, das noch die Reste des alten arabischen Kastells Miramontes bewahrt, das zu seiner Zeit eine Rolle als Grenzposten spielte. Weiter südlich erscheint El Viso mit seiner Kirche Encarnación. Pozoblanco liegt auf einer Wegekreuzung. In dieser weissen Ortschaft befindet sich die Pfarrkirche Santa Catalina, wo Ginés de Sepúlveda beerdigt wurde, der Chronist des Kaisers Karl V. und seines Sohnes Philipp I. Schließlich kommt noch Pedroche, ein von der Landwirtschaft und Schweinezucht geprägter Ort. Im alten Ortskern kann man die Kirche der Verklärung Christi besuchen, die einen Turm von 60 m Höhe aufweist, der von vielen Punkten des Landstrichs aus erkennbar ist.

DIE EBENE UND DIE LÄNDLICHE UMGEBUNG CÓRDOBAS
Am Ufer des Guadalquivir reihen sich reizvolle Ortschaften mit einer interessanten Geschichte. So zum Beispiel Montoro, dessen Altstadt den Turm San Bartolomé und die Plaza de España beherbergt. Dem Flusslauf folgend kommt man bis nach
Cordoba und weiter Richtung Süden nach Almodóvar del Río, das bekannt für seine uneinnehmbare Burg arabischen Gepräges ist. Im Ort Palma del Río verdienen die Stadtbefestigung und das Kloster San Francisco besondere Erwähnung, in dessen Innerem sich ein lichter Kreuzgang aus dem 15. Jh. auftut. Im Süden Córdobas dehnt sich eine Landschaft aus Weinbergen und Olivenhainen aus. Montilla ist die Hauptstadt des Weines der Provinz und Baena die des Olivenöls, das als eines der besten der Welt gilt. Sodann folgt Lucena, die zweitgrößte Stadt der Provinz. Hier steht die Kirche San Mateo, die eins der imposantesten Barocktabernakel Andalusiens besitzt. In nur 5 km Entfernung liegt das Heiligtum Nuestra Señora de Araceli. Von diesem hohen Hügel im Herzen der Sierra de Aras aus kann man fünf der acht andalusischen Provinzen überblicken. Lucena gilt in der Tat als der geografische Mittelpunkt Andalusiens. Der Weg führt durch eine Steineichenlandschaft bis man zur Sierra Subbética kommt, in der die barocke Stadt Priego de Cordoba liegt. In der Nähe sind die Ortschaften Luque und Carcabuey. Wenige km weiter die kleine Stadt Zuheros, mit der Fledermaushöhle.
 
 
 

 
 
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