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Sehenswürdigkeiten in Formentera

 
 
Als Beleg des Aufenthalts der römischen Kultur auf Formentera kann man die Reste des Castrums von Can Blai beim km 10 der Hauptstraße der Insel besuchen.

Formentera besteht aus einer einzigen Gemeinde mit fünf kleinen Ortskernen, La Savina, Sant Francesc Xavier (San Francisco Javier), Sant Ferran (San Fernando),
El Pilar und Es Pujols. Die Küste Formenteras hat in nichts die Strände der Karibik oder anderer Orte der Welt zu beneiden. Der Strand Ses Illetes ist einer der meistgeschätzten neben dem von Migjorn, obwohl es viele andere gibt, die vielleicht nicht so bekannt sind, aber dieselben Bedingungen bieten, man muss sie nur selbst entdecken, was nicht schwer ist. Die Strände sind lang und zum offenen Meer orientiert, sie sind von einheimischer Vegetation umgeben und wenig bevölkert. Sie verfügen über alle Dienstleistungen und Restaurants auf der Höhe des Ufers selbst.

Der Hafen von La Savina ist der einzige Punkt der Ankunft auf Formentera, es sei denn, man beschließt, mit einem eigenen Wasserfahrzeug anzureisen. Dort kann man leicht Autos, Motorräder oder Fahrräder mieten. Trotz seiner geringen Ausdehnung vermittelt das Netz der Feldwege – vielen von ihnen ohne Asphalt – eine vergrößerte Wahrnehmung der Ausdehnung der Insel, daneben ermöglicht es, viele bezaubernde Winkel zu entdecken.

Ganz in der Nähe des Hafens sind S’Estany des Peix und S’Estany Pudent, zwei Lagunen an einer Bucht, wo sich früher eine wichtige Salinenanlage befand, auf Grund des Eindringens von Meerwasser auf die Sumpfgebiete. Folgt man der Straße nach
Es Pujols von La Savina aus, so stößt man auf das Megalithdenkmal von Ca na Costa, dem ältesten historischen Zeugnis der Pityusen. Es handelt sich um einen Dolmen, der von einem Zaun und einem Metalldach geschützt wird, man kann ihn vom Ufer des Estany Pudent aus sehen. In dieser Anlage wurde 1974 ein Grab gefunden, in dem zwei Frauen und sechs Männer zwischen 20 und 55 Jahren beerdigt wurden, wahrscheinlich zwischen 2000 und 1600 v. Ch. Man glaubt, dass diese Individuen einer sich der Landwirtschaft und der Viehzucht widmenden Stammesgesellschaft angehörten.

In Ses Salines de Formentera, der geometrischen Verlängerung des S’Estany Pudent in nur zwei km Entfernung von la Savina wachsen besondere Pflanzenarten und leben zahlreiche Vögel, vor allem zur Zeit der Vogelzüge, sowie endemische, das heißt nur vorkommende Tierarten wie der Käfer Akis bremeri, einzig auf der Welt. Nimmt man die Hauptstraße vom Hafen von
La Savina aus, so trifft man zunächst auf Sant Francesc Xavier, den Hauptort, den dort ist der Sitz des Rathauses von Formentera, einer Schule, eines Postamts sowie vieler Geschäfte. Im Sommer wird dieser Ort von sehr vielen Touristen besucht, welche die verschiedenen alternativen Verkaufsstände mit Erzeugnissenbesuchen, die im Zusammenhang mit Formentera stehen. Das Ethnologische Museum von Formentera erfreut sich einer großen Anziehungskraft auf die an den lokalen Bräuchen Interessierten. Erneut die Straße nehmend stoßen wir als nächstes auf Sant Ferran de ses Roques, einen kleinen Ort mit 700 Einwohnern, in dem die von La Savina, Es Pujols, Sant Francesc und La Mola kommenden Wegezusammenlaufen. Es war der Versammlungsort der in den 60 Jahren auf der Insel lebenden Hippies. Seine Kirche mit ihren freiliegenden Quadersteinen ist sehr schlicht bedingt durch die Gegebenheiten des Terrains und die mageren Zeiten, die zur Zeit ihres Baus im 19. Jh. herrschten.
 
 
Das Ende der Straße befindet sich in La Mola¸ das auf einer Hochebene liegt, auf die man kommt, nachdem man Sa Talaiassa hinter sich gelassen hat, den höchsten Punkt der Insel (192 m): von diesem Aussichtspunkt aus kann man die Silhouette von Ibiza und den Felsen Es Vedrà sehen. Man kann La Mola ebenfalls zu Fuß über einen gepflasterten wahrscheinlich römischen Weg von Es Caló de Sant Agustí aus erreichen, der ungefähr einen km lang ist. Die einzige Ortschaft dieser Ebene, Pilar de la Mola, wird von etwa zehn Häusern gebildet, die sich um die der Jungfrau Virgen del Pilar geweihten Pfarrkirche scharen.

Es ist zirka 16 km von Sant Francesc Xavier auf der Hauptstraße entfernt. Der Ursprung dieser Ortschaft ist wahrscheinlich bei einer Ansiedlung von Augustinermönchen im 13. Jh. zu suchen. Viele der alten Getreidemühlen des Orts wurden in den 60er Jahren von Hippiekommunen friedlich besetzt, in der Tat lebte in einer von ihnen der Sänger Bob Dylan. Aber er war nicht die einzige berühmte Persönlichkeit, die sich in die Landschaften von La Mola verliebte: man weiß mit Sicherheit, dass der Schriftsteller Jules Verne den Leuchtturm von La Mola als Modell nahm, um „den Leuchtturm am Ende der Welt“ zu gestalten, der in seinem Roman „Hektor Servadacs Weltraumreise“ vorkommt.
 
 
 
 
 
 
 
   
 
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