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Die Stadt Ibiza - Dalt Vila (Ibiza Eivissa), Ibiza

 
 

Die Stadt Ibiza (Ibiza Eivissa) Video

 
Das Gemeindegebiet von Ibiza ist das kleinste der Balearen – 11 km2 – obwohl es fast die Hälfte der Inseleinwohner beherbergt.

Die von den Einwohnern Ibizas Vila genannte Hauptstadt birgt den Großteil ihrer Reize in ihrer Altstadt. Die Stadtbefestigung wurde dem in der Renaissance gängigen Modell folgend geschaffen, um dem Artilleriebeschuss standzuhalten: sie hat einen siebeneckigen Grundriss, der sich den Unregelmäßigkeiten des Terrains des Hügels anpasst. Ihre Mauern werden gesäumt von sieben Bollwerken mit fünfeckigem Grundriss: Sant Joan (Sankt Johann), Portal Nou (Neues Portal), Sant Jaume (hl. Jakob), Sant Jordi (hl. Georg), Sant Bernat (hl. Bernard), Santa Tecla (hl. Thekla) und Santa Llúcia (hl. Lucia). Die Pforte von Ses Taules, am Alten Markt, ist der Hauptzugang zur befestigten Stadt. Man erreicht sie über einen Steg.

Nach Durchschreiten der Pforte Ses Taules, die von zwei römischen Statuen flankiert wird, kommt man zum Waffenhof. Geht man weiter, so kann man einen der malerischsten Orte der Stadt betrachten, die Plaza de Vila, die auf die mohammedanische Zeit zurückgeht, als sie gesellschaftlicher Versammlungsort war. Heute beherbergen ihre Gebäude zahlreiche Restaurants mit Terrasse, ideal um an einem Sommerabend in Gaumenfreuden zu schwelgen, sowie Kunsthandwerks- und Souvenirgeschäfte, daneben auch eine der angesehensten Kunstgalerien der Insel.  In der Nähe befindet sich das Museum für Zeitgenössische Kunst, das Werke von Künstlern aus Ibiza und dem Ausland, die auf der Insel leben, beherbergt. Ein bemerkenswertes Ansehen genießt die Sammlung von Stichen in diesem Museum. Beim Heraustreten ist es zu empfehlen, den Rundgang durch die Straße Sa Carrossa fortzusetzen, an der sich eine kleine Grünanlage mit einem Denkmal an einen der berühmtesten zeitgenössischen Historiker der Stadt, Isidor Macabich, befindet, ein von kroatischen Kaufleuten abstammender Geistlicher. Vom Bollwerk Santa Llúcia, das heißt von dem Sa Carrossa nächstgelegenen Rand der Stadtmauer, kann man einen gut Teil der Bucht und die Stadtviertel Sa Penya und La Marina überblicken. Den aufsteigenden Weg fortsetzend sollte man aufmerksam sein, um die – ockerfarben gestrichene – Kirche San Vicente Ferrer nicht zu versäumen, die besser bekannt unter dem Namen Santo Domingo ist, weil sie dem Dominikanerorden gehörte. An ihr kann man den Stil der mallorquinischen Kirchen kennen lernen. Ihr Bau begann 1592 und zog sich bis Mitte des 18. Jh. hin. Das Kloster der besagten Kirche, an dieselbe angeschlossen, ist der derzeitige Sitz des Rathauses, dessen Haupteingang sich an der Plaza de España befindet, von der aus man ein spektakuläres Panorama des offenen Meeres, des Leuchtturms Botafoc und der Mole gleichen Namens sowie der Silhouette Formenteras genießen kann. An diesem Aussichtspunkt befindet sich eine Statue in liegender Position, die Guillem de Montgrí gewidmet ist, der Persönlichkeit, die am 8. August 1235 Ibiza unter dem Befehl Jaime I. von Aragonien eroberte.

An der folgenden aufsteigenden Straße Pere Tur wurden mehrere Herrenhäuser gebaut, die meisten aus dem 19. Jh. Weiter oben, an der Calle Mayor, gibt es ebenfalls wichtige Herrenhäuser aus Mittelalter und Renaissance, errichtet von den katalanischen Adligen, welche die Insel nach der katalanisch-aragonischen Eroberung des 13. Jh. besiedelten.  Die Kirche Hospitalet ist eine der ältesten der Insel; sie stammt aus dem Jahr 1423. In der Straße Juan Roman befindet sich eine kleine, dem Schutzheiligen der Stadt Sant Ciriac gewidmete Kirche aus dem 18. Jh. Es heißt, dass von diesem Winkel aus ein unterirdischer Gang die Festung durchquerte; die Legende erzählt ebenfalls, dass durch ihn der erste Soldat von Guillem de Montgrí am 8. August 1235 zur Eroberung der Insel hereinkam.



Am Ende der Straße Mayor liegt der Platz der Kathedrale. Früher war dort der Sitz der Curia (Gerichte), der Sitz der Universitat (Stadtverordnetenversammlung,  heutzutage Archäologisches Museum), der Pfarrkirche und der Burg der Stadt. Vom Aussichtspunkt dieses bevorzugten Platzes aus kann man eine herrliche Sicht auf die gesamte Stadt Ibiza, ihren Hafen und einen großen Teil der restlichen Insel genießen. Die Burg, die man am besten aus von der sogenannten Gasse der Universitat neben der Kathedrale betrachten kann, kann zur Zeit nicht besichtigt werden, da sie sich in Restauration befindet.
 
 
Beim Gehen durch die engen Gassen von Die Stadt Ibiza (Dalt Vila) erfährt man einen mysteriösen Genuss, denn es ist ein Spaziergang durch die Geschichte der Insel, den der Tourist auf keinen Fall versäumen sollte. Es gibt Führungen zu verschiedenen Zeiten, eine gute und bequeme Art, den Weg kennen zu lernen, der Ibiza bis zur Gegenwart geführt hat. Vom Platz der Kathedrale aus und durch die Gasse der Universitat kann man den westlichen Rundgang durch Dalt Vila beginnen, indem man an den jahrhundertealten Stadtmauern entlang läuft. Erhebt man den Blick von dem Bollwerk Sant Bernat aus, so kann man auf dem nächsten Hügel die Nekropole von Puig des Molins sehen. Auf ihm stand im ganzen Mittelalter eine große Zahl von Mühlen, die unwissentlich auf einem großen punischen Friedhof errichtet wurden, in dem man zahlreiche Grabschätze gefunden hat.

Geht man bis zur anderen Seite des Hügels, so kann man den Beginn der Seepromenade sehen, eine der vielen zum Meer gewandten Seiten der Stadt Ibiza. Die Promenade reicht bis zu einem der Strände der Stadt, Ses Figueretes, der über alle möglichen Dienstleistungen verfügt und in dessen Nähe sich zahlreiche Hotels und Restaurants konzentrieren. Trotzdem ist es weiterhin möglich, ein stilles Plätzchen zwischen den vielen Felsen zu finden. Derselben Promenade folgend kommt man zum Strand D‘en Bossa, einem weiteren Strand der Stadt, wo der Besucher viele Wassersportaktivitäten ausüben, ein Boot für eine Ausflugsfahrt nehmen oder einfach einen Sonnen- und Strandtag mit allen seinen Bequemlichkeiten genießen kann. Es ist ein langer Sandstreifen, in dessen Umfeld sich eine der wichtigsten Hotelund Vergnügungszonen der Insel erstreckt.

Im Zentrum der Stadt finden wir die majestätische Promenade Vara de Rey, wo das Hotel Montesol im eigenen Glanz erstrahlt, zusammen mit dem Theater Pereyra eines der wenigen Gebäude im „Indiano“ genannten Stil der reich gewordenen Rückwanderer aus Amerika. Gegenüber von
Die Stadt Ibiza (Dalt Vila) teilen sich die Jachthäfen und einige der bekanntesten Diskotheken die Promenade Juan  Carlos I, die nunmehr bis zur Mole Botafoc verlängert wurde.
 
 
 
 
 
 
   
 
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