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Sant Josep de sa Talaia (San José de la Atalaya), Ibiza

 
 
 
Die Gemeinde Sant Josep de Sa Talaia ist die ausdehnteste der Insel Ibiza, mit einer sehr an Stränden reichen Küste, die bei der Bucht von Sant Antoni beginnt und bis zur Hauptstadt Ibiza reicht (Strand d’en Bossa). Sa Talaia (der Aussichtspunkt), dem der Ort seinen Namen verdankt, ist mit 475 m die höchste Erhebung von Ibiza, ein geschütztes Naturgebiet voller Pinienhaine mit spektakulären Panoramen; von sa Talaia meint man die Bucht von Sant Antoni mit Händen greifen zu können. Von dort aus kann man auch eines der höchsten Felseneilande des Mittelmeers erkennen: es Vedrà erhebt sich mit 328 m imposant aus dem Meer. Daneben sein kleiner Bruder, es Vedranell, der eine fantastische Gestalt bietet und Nahrung für zahlreiche Legenden geliefert hat. Der Gemeindebezirk besitzt noch weitere zwei Eilande, die man von den Stränden von Comte aus sehen kann s’Espartar und Sa Conillera. Die Gemeinde besitzt zudem drei Naturgebiete von besonderem Interesse: Sa Talaia, Cala d’Hort und den Naturpark Ses Salines.

Aber Sant Josep ist nicht nur reich an ökologischen Werten sondern auch an archäologischen Fundstätten: Ses Païsses de Cala d’Hort und vor allem Sa Caleta – wie im Kapitel Menschheitserbe erläutert – sind einige der wichtigsten Hinterlassenschaften der alten Einwohner der Pityusen. Wenn wir die Rundfahrt durch diesen Gemeindebezirk in dem Ibiza am nächsten gelegenen Gebiet beginnen, finden wir eine lange Reihe von Stränden, beginnend mit Playa d’en Bossa. Der Strand Playa de ses Salines, der berühmteste der Insel Ibiza nicht nur wegen seiner natürlichen Merkmale sondern auch wegen des kosmopolitischen Charakters der Leute, die ihn besuchen; man kann behaupten, dass es seit Jahren der Modestrand der Insel ist und einer der bekanntesten Spaniens; seine Kioske sind außergewöhnlich. Sein Name jedoch stammt von der historischen Salinenanlage, die man an den großen Salzbergen am Weg erkennen kann. Ganz in der Nähe dieses Gebiets gibt es einen weiteren bekannten Strand, in diesem Fall, weil er einer der ersten für Freikörperkultur war: es Cavallet. Sowohl an dem einen wie dem anderen ermöglichen zahlreiche Restaurants dem Besucher einen unvergesslichen Sonnen- und Strandtag inmitten der heimischen Vegetation zu verbringen.

Auf der Straße von
Stadt Ibiza (Dalt Vila) nach Sant Josep weiterfahrend kann man Strände erreichen wie Es Codolar, Es Bol Nou oder Es Jondal. Alle sind äußerst lohende Ziele und ein Beleg der ausgezeichneten Kombination von Erhaltung der Natur und touristischem Genuss der Küste. Sie werden von exzellenten Restaurants gesäumt. Auf dem Weg sollte man eine Halt bei der schon beschriebenen Siedlung Sa Caleta machen, die am Meeresufer liegt und umzäunt ist, und erfahren, wie die alten phönizischen Siedlungen beschaffen waren.

Den Angaben der genannten Straße folgend kommen wir zur Pfarrkirche von Es Cubells mit einem imposanten Aussichtserker über dem Meer. Sie wurde auf Wunsch eines aus dem Kloster entlassenen Karmelitermönchs erbaut, damit die Einwohner des Landstrichs eine näher als die von Sant Josep gelegene Kirche zum Beten hatten. Es war 1864 zunächst ein privates Bethaus im Haus des Mönchs, nachdem der die Erlaubnis aus Rom erhalten hatte. Die Kirche hat als namensgebendes Bildnis das der Jungfrau Virgen del Carmen. Es lohnt sich, die Küste von Es Cubells mit ihrer roten Erde und sanften Klippen über dem Meer zu besuchen. Der Strand Es Xarco oder der von Porroig nahe dem Ort Es Cubells bietet  kristallklares Wasser und herrliche Meeresgründe für die Taucher.
 
 
Vom Wehrturm Es Savinar aus, der genau gegenüber von es Vedrá liegt, bis nach Sant Antoni ist der Küstenstreifen voller Strände, die großzügig sind mit kristallklarem Wasser, weißem Sand und mit vielen Pinien und Sadebäumen bewachsenen Dünenformationen. Die Reihe ist so lang, das man schwere Wahl hat: Cala d’Hort, Cala Carbó, Cala Vedella, Cala Tarida, Cala Codolar, Platges de Comte oder Cala Bassa, alle lohnend auf jeden Fall. Bevor man zur Cala d’Hort kommt stößt man auf ie mit einer spektakulären Aussicht auf Es Vedrà gelgene punischrömische Siedlung, von ses Païsses de Cala d’Hort, die im 5. Jh. v. Ch. gegründet wurde.

Auf dem Weg von
San Antonio (Sant Antoni) nach Sant Josep de Sa Talaia kann ein Halt sehr angenehm sein, um die Pfarrkirche in Sant Agustí des Vedrà kennen zu lernen, die zusammen mit den spärlichen Häusern um sie herum einen malerischen Ort mit gerade einer Kunstgalerie und einem Restaurant am Kirchplatz bildet, alles ist so angeordnet, als handelte es sich um ein Bühnenbild.
 
 
 
 
 
 
 
   
 
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