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Von der Iglesia de San Isidro zur Brücke Puente de Toledo
Madrid - Rundgänge durch die Stadt

 
 
 

Dieser Rundgang startet im urwüchsigsten Stadtteil von Madrid, an der Kirche Iglesia de San Isidro (26), und folgt den Schritten des heiligen Schutzpatrons der Madrilenen. Das Altarbild der Heiligen Familie von Sebastián Herrera und die Kapelle Jesús del Gran Poder sind nur einige der Sehenswürdigkeiten dieses Gotteshauses, das von Pedro Sánchez entworfen wurde als Nachbildung der berühmten Kirche Il Gesù von Vignola in Rom; Philipp IV. begann mit seinem Bau.

Von dem Vermächtnis des mittelalterlichen Madrid verbleibt in der Nähe von San Isidro als eins der wenigen Zeugnisse noch die Iglesia de San Pedro el Viejo o el Real (27), die Alfons XI. an der Stelle der alten Moschee des Maurenviertels, Mezquita de la Morería, errichten ließ. Im 14. Jh. wurde ihr alter Turm im Mudéjar- Stil wieder aufgebaut. Von San Pedro aus stößt man direkt auf die Plaza de la Paja mit ihrer Capilla del Obispo (28). Diese Kapelle, die 1518 von Francisco de Vargas e Inés de Carvajal erbaut wurde, repräsentiert fast als einziger Bau den Übergang von Gotik zu Renaissance. An der Plaza de San Andrés Nr. 2, über dem Palacio de los Condes de Paredes, wo der heilige Landarbeiter Isidor als Diener arbeitete, ist heute das Museo de San Isidro (29) untergebracht. Es zeigt noch den wunderhaften Brunnen, aus dem der Stadtheilige seinen Sohn vor dem Ertrinken rettete, und beherbergt eine wertvolle Sammlung paläontologischer und archäologischer Fundstücke von
Madrid.

 
Schlendert man nun die Carrera de San Francisco hinab, führt der Weg bis zur Iglesia de San Francisco el Grande (30). Mit dem Bau dieser Kirche, deren Ausmaße einer Basilika entsprechen, wurde 1761 begonnen und zwar an der Stelle eines Franziskanerklosters, in dem, wie die Legende erzählt, der Heilige poverello von Asís gelebt haben soll. Sabatini beendete 1776 das Anfangsprojekt des Architekten und Mönches Francisco de Cabezas, der Schwierigkeiten mit der Kuppel hatte – übrigens die viertgrößte der Welt. In dieser lieblichen Kirche ist eine bedeutende Gemäldesammlung zu bestaunen, allen voran ein Werk von Goya, der “San Bernardino”. Die Gran Vía de San Francisco erstreckt sich bis zum Stadttor Puerta de Toledo (31), einem Bauprojekt von José Bonaparte. Der einstige Zentralfischmarkt direkt an dieser Glorieta, einem runden Platz, ist heute umgestaltet in das Geschäfts- und Kulturzentrum Mercado Puerta de Toledo.
 

Die Calle de Toledo verläuft hinab zum Manzanares bis zur gewaltigen Brücke Puente de Toledo (32). In der Mitte dieser eindrucksvollen von Pedro Ribera im 18. Jh. erbauten Brücke laden auch heute noch der heilige Isidor und seine Frau, die heilige María de la Cabeza, dazu ein, den Weg auf der anderen Flussseite fortzusetzen bis hin zu den Uferwiesen und der Kapelle des Heiligen, la pradera y la iglesia de San Isidro.

 

Toledo Gate - St. Isidore’s Church

 
 
 
 
   
 
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